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Jugendarbeit beim Rallye-Racing-Team Scheer:
2. Jugendtrainingslager mit 20 Rennfahrern in Göggingen Nach Abschluss des 3-tägigen Trainingslagers folgten noch das Clubrennen der Moto-Cross-Fahrer sowie das Sommerfest
Göggingen (ah/di) - Am 1. Schulferienwochenende, vom 29.07-31.07.2010, stand das 2. Jugendlager des RRT Scheer an der Motocross-Strecke in Göggingen auf dem Programm. Unter der Leitung des Jugendleiters Andreas Holzhauer verbrachten 20 Jugendliche im Alter von vier bis 18 Jahren drei spannende, anspruchsvolle und lehrreiche Tage.
Am frühen Donnerstagmorgen mussten alle Teilnehmer mit Ihren Motorrädern, wie bei einem richtigen Rennen üblich, zur Technischen Abnahme die Bernd Dörfelt durchführte, der für die Motorradtechnik im Bereich des Jugendteams zuständig ist. Nach gründlicher Inspektion stand der Theoretische Teil an. Erklärt wurde die Einstellung des Motors, des Fahrwerks und letztendlich die regelmäßige Pflege einen Motocross-Motorrades. Die jungen Teilnehmer erhielten viele wichtige und nützliche Tipps zur Wartung ihrer Maschinen. Körperliche Fitness ist die Voraussetzung für ein erfolgreiches Motocross-Training. Deshalb bildete ein intensives Kraft- und Ausdauertraining ein weiterer Programmpunkt, der mit einem abschließenden Fußballturnier in der Sporthalle in Göggingen endete. Um in Zukunft eine gute Zusammenarbeit mit dem DRK und der Freiwillige Feuerwehr Göggingen für kommende Motocross-Rennen in Göggingen zu ermöglichen, lud das Organisationsteam des Jugendlagers die jeweiligen Helfer und das Rettungspersonal des DRK zu einer Präsentation der aktuellen Schutzausrüstungen des Motocross-Sports ein. Als Nächtigungsstätte diente die Gögginger Sporthalle, die von der Gemeinde freundlicher Weise zur Verfügung gestellt wurde.
Nun endlich auf der Piste mit den Trainern Erwartungsvoll fanden sich die jungen Teilnehmer am zweiten Tag zum Motocross-Training auf der Strecke ein. Zwei professionelle Trainer, Thomas Stapel aus Kettenacker und Philipp Hauber aus Kandern, beide waren früher erfolgreiche deutsche Meisterschafts-Fahrer des RRT-Scheer, unterwiesen die lernhungrigen Jugend-Crossler, die richtige Spurwahl zu treffen, die Fahrtechnik zu verbessern und intelligent und vorausschauend zu fahren. Anhaltende Regenfälle bescherten den jungen Piloten schwierige Streckenbedingungen und das Training glich somit einer Schlammschlacht. Doch alle hatten ihren Spaß und bemühten sich das gelernte in die Praxis umzusetzen.
Üben für das Clubrennen Der dritte und letzte Tag des Jugendlagers war natürlich das Highlight der ganzen Veranstaltung. Morgens hatten die Teilnehmer nochmals die Chance sich mit ihren beiden Trainern auf das am Nachmittag anstehende Clubrennen einzustimmen. Davon machten die Jugendlichen auch intensiv Gebrauch – denn am Nachmittag sollte ja ein ordentliches und erfolgreiches Rennen mit dem Frischgelernten zum Erfolg führen. Endlich wieder Sonnenschein und merklich höhere Temperaturen sorgten dann wieder für einen besseren Pistenzustand. Während den drei Tagen sorgte das Küchenteam um Monika Speker (Sigmaringendorf) im clubeigenen Zelt für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und Betreuer.
Clubmeisterschaft am Samstagnachmittag Fast nahtlos fügte sich die alljährlich ausgetragene Clubmeisterschaft an. Anders als in den letzten Jahren praktiziert, wurde diese interne Vereinsmeisterschaft an das Jugendtrainingslager angehängt. In 4 Kategorien wurden die Clubmeister ermittelt. Hierbei fungierte Joachim Holzhauer (Sigmaringendorf) als Veranstaltungsleiter. Es beteiligten sich 38 RRT-Moto-Cross-Fahrer und eine Fahrerin. Auf dem selektiven 1400 Meter langen Rundkurs der zuerst durch die am Vortag niedergehenden Regengüsse teilweise aufgeweicht war und Dank der Hitze abtrocknete und durch vielen losen Untergrund dann recht rutschig wurde, hatten die Fahrer mit den erschwerten und wechselnden Bedingungen ordentlich zu kämpfen. Trotzdem gab es keine Unfälle oder verletzte Fahrer zu beklagen.
Nino Merk – Der König der Hobby-Klasse In der Kategorie der Hobbyfahrer ohne Hubraumbeschränkung dominierte der Sigmaringer Nino Merk souverän beide Einzelläufe. Hinter Merk duellierten sich Fabian Gittinger aus Bad Saulgau und Ingo Beil (Meßkirch) um die weiteren Podiumsplätze. Der junge Gittinger auf der Steuck-Suzuki behielt schlussendlich die Oberhand gegen Ingo Beil. Insgesamt erreichten 12 Crossler das Ziel nach 2 Durchgängen in Wertung.
Spannender Fight bei den Amateuren – Rampf nach „Feindberührung“ vor Stocker In der schnellsten Kategorie – es starten hier Fahrer die schon mächtig Rennerfahrung gesammelt haben – waren Uli Stocker (Altshausen) und Carlo Rampf (Hausen im Tal) den restlichen Konkurrenten mächtig überlegen. Im 1. Lauf siegte Stocker knapp vor Rampf. Das gleiche Spiel lieferten sich die Dominatoren im 2. Durchgang: Stocker agierte hauchdünn vor Rampf bis Stocker sich beim Husarenritt einen Fahrfehler leistete und der dicht folgende Rampf nicht mehr ausweichen konnte – beide Fahrer lagen mit ihren Maschinen am Boden. Rampf brachte sein Gefährt schneller wieder in Gang und siegte vor Uli Stocker und Andreas Holzhauer, der im 2. Lauf nach einem schlechten Start mit einer rasanten Aufholjagd glänzte

Auf der Erfolgsspur bei den Jugendlichen: Michael Litz Überlegen gewann der Allensbacher Michael Litz das Rennen der jugendlichen Fahrer unter 16 Jahren. Der Suzuki-Pilot vom Bodensee spielte den Chef im Ring und verwies Nico Baumgärtner aus Bad Saulgau-Steinbronnen sowie Hagen Kunz (Hohentengen) auf die Plätze. Nicos Schwester Nina erreichte als einzigen teilnehmenden Mädchens das Rennen als Fünfte.
In der Kids-Klasse mit ihren 50 ccm-Automatikmaschinen teilten sich Lukas Paul (Bad Saulgau) und Julian Bronner (Ertingen) brüderlich die Laufsiege. Das Reglement sagt, wer bei Punktgleichheit im 2. Lauf das bessere Ergebnis eingefahren hat, gewinnt. Somit war „Klein Lucky“ der Matchwinner.
Die Pokal-Ehrung dieser RRT-Meisterschaft wird anlässlich der Jahresabschlussfeier im Dezember stattfinden. Da an diesem Wochenende bei Welschingen ein Stoppelcross-Rennen stattfand, konnten die RRT-Seitenwagen-Teams leider nicht an das Startgitter gehen.
Das 6. Supermoto steht an Für die Funktionäre und Helfer des Rallye-Racing-Team Scheer steht mit dem „6. Sigmaringer ADAC-Supermoto“ am 05. September nun bald der motorsportliche Höhepunkt der Saison 2010 an.
Rallye-Racing-Team Scheer e.V. im ADAC i.A. Andreas Holzhauer/ Michael Dichtl
Bildtext: Bild 1 Gruppenbild der Moto-Cross-Fahrer mit den Trainern, Funktionären und Helfern – Die Teilnehmer des Jugendtrainingslager und des Clubrennens
Bild 2 Der Leiter des Jugendtraining-Lagers Andreas Holzhauer beim Clubrennen.
Fotos: RRT Scheer/ Michael Dichtl
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